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Mein Leben - ein Werkzeug für Gott. Die Geschichte von Missionsleiter Kean Ung.

Kean Ung, der Gründer und Missionsleiter von Atithan, wuchs in einem friedlichen Kambodscha, in einer behüteten Familie auf. Er lebte mit seinen Eltern, den 6 Brüdern und 2 Schwestern in einem einfachen Haus aus Holz. Die ganze Familie lebte vom Ackerbau, dessen Ertrag auf dem Markt verkauft wurde. Als 1970 der Krieg ausbrach, wurde Kean Ung wie jeder Mann oder Jüngling der Familie entrissen und in den Militärdienst gestellt. Mit 19 Jahren wurde er zum Marinensoldat. Kean Ung, damals noch Buddhist, bekehrte sich während des erbarmungslosen Krieges zu Jesus Christus.

Durch seiner Flucht aus Kambodscha zwischen 1974 und 1976 wurde Kean Ung zuerst nach Thailand ins Gefängnis gebracht und später ins Flüchtlingslager. Die Zeit im Flüchtlingslager stärkte seinen Glauben - was im wiederum Hoffnung auf ein Leben nach dem Krieg schenkte. Durch die UNO wurde Kean schliesslich nach Paris gebracht, wo er auch seine zukünftige Frau Margrit kennenlernte, welche er ein Jahr später in der Schweiz heiratete.

20 Jahre nach seiner Flucht kehrte Kean Ung zum ersten Mal in seine Heimat zurück. Nach dieser ersten Reise merkt er, dass er dem Ruf Gottes nachgeben und seinen Landesleuten im Kambodscha die Liebe Gottes bringen soll. 1999 wird das Hilfswerk Athitan gegründet. Bis Heute ist Kean Ung der Missionsleiter von Atithan, bestehend aus einem Komitee von 5 einheimischen Mitarbeitern in Kambodscha und einem Vorsand von 5 weiteren Mitarbeitern in der Schweiz. Die Projekte von Atithan sind konkret darauf ausgerichtet, den Menschen in Kambodscha durch Hilfe zur Selbsthilfe zu verhelfen.